Das dritte Motiv der 12-teiligen Serie „Himmlische Tiefsee“ bringt eine dynamische und faszinierende Kreatur an das Tageslicht des kosmischen Ozeans. Dieses Kunstwerk zeigt den bizarren Tiefsee-Teleskopfisch, dessen schlangenförmiger, eleganter Körper sich in einer sanften U-Form durch ein intensives, königsblaues Wolkenmeer windet.…
Das dritte Motiv der 12-teiligen Serie „Himmlische Tiefsee“ bringt eine dynamische und faszinierende Kreatur an das Tageslicht des kosmischen Ozeans. Dieses Kunstwerk zeigt den bizarren Tiefsee-Teleskopfisch, dessen schlangenförmiger, eleganter Körper sich in einer sanften U-Form durch ein intensives, königsblaues Wolkenmeer windet. Mit weit aufgerissenem Maul und seinen charakteristischen, nach oben gerichteten Röhrenaugen blickt das Wesen wie gebannt in die Unendlichkeit des Himmels. Die filigranen, flügelartigen Flossen verstärken den Eindruck, dass dieser Fisch die Grenzen des Wassers längst hinter sich gelassen hat und nun schwerelos durch die Wolken fliegt. Die Botschaft hinter dem Werk: In der Biologie dienen die extrem spezialisierten Teleskopaugen dazu, im schwachen Restlicht der Tiefsee die Silhouetten von Beutetieren über sich zu erkennen. In diesem surrealen Kontext bekommen diese Augen eine ganz neue, melancholische Bedeutung: Der Fisch blickt nach oben in eine leere Zukunft. Er symbolisiert die Mahnung vor der unaufhaltsamen Ausbeutung der Meere. Wenn wir seine reale Heimat am Meeresgrund zerstören, verliert dieses faszinierende Anpassungswunder seinen Lebensraum. Am Ende bleibt uns rein theoretisch nur noch der Blick in den Himmel, wo er als geisterhafter Wächter seiner eigenen Erinnerung durch die Wolken zieht. Zur Technik: Das Werk besticht durch die für die Reihe typische, Mischtechnik. Für den strahlenden, tiefblauen Hintergrund wurde Acrylfarbe verwendet, aus der sich die weichen, weißen Wolkenformationen erheben. Der markante Körper des Fisches, die feine Struktur seiner scharfen Zähne und die transparent wirkenden Flossen wurden mit viel Gefühl für Licht und Schatten in Bleistift gezeichnet. Sanfte, hellblaue Akzente in den großen Teleskopaugen wurden gezielt mit Buntstift gesetzt, um ihren gläsernen, starren Blick zu betonen. • Stil: Surrealismus / Fantastische Kunst / Ökologische Kunst • Technik: Mischtechnik (Acrylhintergrund mit detaillierter Blei- und Buntstiftzeichnung) • Stimmung: Dynamisch, surreal, mahnend, ausdrucksstark
My art is predominantly a mixture of fantasy and the reality that surrounds me. I often want to use my pictures to express myself on topical issues such as climate change and/or species extinction.